Montag, 21. Juli 2014

„Die Musik dockt direkt am Herzen an“


Kultur – Chormusik, Tanz und Kulinarisches aus vieler Herren Länder auf der Rosenhöhe – 250 Teilnehmer

Musik und Kultur aus vielen Ländern gab es bei dem Fest „Mit 80 Liedern um die Welt“ auf der Rosenhöhe. Das Bild zeigt den Auftritt des „Összhang-Kórus“ aus Érsekcsanàd in Ungarn.  Foto: Claus Völker

Zu einer musikalischen Reise waren die Gäste der „Musik- und Kulturfreunde Rosenhöhe“ eingeladen. Für das Fest „Mit 80 Liedern um die Welt“ am Samstag waren bis zu 800 Besucher erwartet worden.

Die choralen Klänge schallen beinahe bis hinüber auf die Mathildenhöhe. Wer sich von den mehrstimmigen Darbietungen anlocken lässt, findet im paradiesischen Ambiente der Rosenhöhe eine echte Schar an Künstlern vor.
„Chormusik, Tanz und Kulinarisches von nah und fern und weit und breit“ hatte der eigens für diesen Anlass gegründete Verein „Musik- und Kulturfreunde Rosenhöhe“ im Vorfeld versprochen. Folglich steht das zweite Rosenfest unter dem Motto „Mit 80 Liedern um die Welt.“
So wie Phileas Fogg und sein Diener Passepartout im Jules-Verne-Klassiker soll auch der Zuhörer heute eine abwechslungsreiche und vor allem internationale Reise erleben. „Musik und Kultur bringen Menschen zusammen. Das ist gerade in diesen Zeiten wichtig“, sagt Jutta Kargel-Depré. Die künstlerische Leiterin hat 250 Teilnehmer engagiert, die Beiträge aus 30 Ländern bieten. „Wie bei der WM“, scherzt sie. Der Titel der Veranstaltung sei also in jeder Hinsicht umgesetzt worden.

Ein Fest, zugänglich für alle

Wie bei einer Fußball-Weltmeisterschaft liegt auch ein großes Augenmerk auf dem gemeinsamen Feiern. „Wir verlangen keinen Eintritt, weil wir das Fest für alle Leute zugänglich machen wollten“, so Kargel-Depré. „Ich finde es einfach schön, Menschen zu versammeln.“
Dieses Ziel verfolge auch die Gründung des Vereins „Musik- und Kulturfreunde Rosenhöhe“, der sich der Pflege des Chorgesangs verschrieben hat. Die Vereinsstruktur ermögliche die Finanzierung größerer Veranstaltungen. So sei das „Rosenfest“ diesmal deutlich aufwendiger und vielschichtiger geraten als bei seiner ersten Auflage vor zwei Jahren.
Kargel-Depré hält Wort: Ihre vier Chöre, die allesamt einen Platz im sechsstündigen Programm finden, singen Stücke aus Indien, Litauen, Schweden, Nigeria, Kroatien und vielen weiteren Ländern. Die Gruppe „Die Taktlosen“, ihr ältester und mitgliederstärkster Chor, hat einen Schwerpunkt auf angelsächsische Musik gelegt. Schottische, walisische und irische Songs zeigen Facetten der englischsprachigen Inseln. Der Klassiker „Drunken Sailor“ animiert nicht nur einige Besucher im Publikum zum Mitsingen, er sorgt auch für Lacher, da Kargel-Depré ihn mit beschwipsten Hicksern garniert. An das traditionelle britische Pferderennen von Ascot erinnern die zur Schau gestellten Hutmoden vieler weiblicher Gäste, die nicht nur als Sonnenschutz gebraucht werden. Zum Glück habe man die große Hitze einkalkulieren können, sagt Jutta Kargel-Depré. So seien schon im Vorfeld Sonnenschirme gespendet worden, das Mineralwasser wollte man günstiger verkaufen.

„Ein idealer Veranstaltungsort“

Johanna Spies lässt sich von den mediterranen Temperaturen nicht beirren. Die Besucherin lobt: „Ich bin ohnehin gern auf der Rosenhöhe, und heute ist auch noch schönes Wetter – ein idealer Veranstaltungsort.“ Besonders zugesagt habe ihr die Mischung aus Musik und Tänzen.
Im Programm wechseln sich stets stimmliche und körperliche Höchstleistungen ab. Nach den „Taktlosen“ beweist die „Irish Step Dance Group“ aus Beerbach Rhythmusgefühl. Geschmückt mit grünen Schärpen, regen die sechs Frauen und ein Mann zu Dudelsack- und Banjomelodien zum Mitklatschen an. Eine kurze Einführung in die Besonderheiten des irischen Steppens gibt es obendrein, ob zum 6/8-Tanz „Jig“ oder zur standesgemäßen Fußbekleidung: „Das war ein Softshoe-Tanz, nun kommen wir zu einem Hardshoe. Oder auf Hessisch: Klapperschuh.“
Höhepunkt der Veranstaltung ist jedoch der Összhang Kórus, der eigens aus Érsekcsanàd in Ungarn angereist ist und Einblick in magyarische Gesangskunst gibt. Ganz im Sinne von Jutta Kargel-Depré: „Andere Kulturen kennenlernen geht am einfachsten über Musik, denn die dockt direkt am Herzen an.“

Quelle Darmstädter Echo 21.07.2014 finn; WEB-Transfer: jmr

Montag, 30. Dezember 2013

Handsome Sally - Die schöne Sally

Kurz vor Jahresende kommen sie noch:
Die Bedeutung von "sailing upon the Main" = auf hoher See/offenem Meer segeln;
Die Bedeutung von Bedlam: = Bethlem Royal = Psychiatrische Klinik in London. Bedlam ist ein Synonym von Wahnsinn, Chaos;
Und die Nacherzählung der tragischen Geschichte von "Handsome Sally".

(Der Erzähler):
Junge Männer und Mädchen, kommt näher zu mir. Ich werde euch jetzt die Wahrheit enthüllen. Wie das Herz einer jungen Frau gewonnen wurde. Alles durch die Liebe eines Farmerssohns.

(Jetzt beginnt die Geschichte)
Als sie (wir wissen nicht, wie sie heißt) durch ein stilles Wäldchen ging, wen sollte sie treffen außer ihrer wahren Liebe.
"Lieber Herr", sagte sie, " bei meinem Leben, ich beabsichtige ihre Frau zu werden."
(Hier enthält uns unsere Fassung des Lieds eine Strophe vor: Ich habe großen Grundbesitz, den mir mein Vater hinterlassen hat. Und der Erbe all dessen wirst du sein, wenn du einverstanden bist, mich zu lieben und zu heiraten.)

(Nun antwortet der Farmerssohn:)
Oh, du schöne Kreatur, das kann nicht sein, dass ich Sie heiraten soll, da ich mit handsome Sally, eurer Dienstmagd verheiratet werde.

Sie (die ohne Namen):
Wenn das wahr ist, was du mir erzählst, werde ich euch eine bittere Pille verabreichen. Ich werde mich unverzüglich einschiffen und werde mit Sally nach Florida segeln.

(Der Erzähler)
Als sie auf dem offenen Meer segelten, hat diese boshafte Hexe einen Plan ausgeheckt.
Als handsome Sally fest schlief, warf sie ihren Körper in die Tiefe. Aufgehängt und verbrannt wurde sie daraufhin, für ihr Verbrechen  und ihre Grausamkeit.
So wurden zwei schöne Mädchen durch die Liebe ausgelöscht und in Bedlam liegt der Farmerssohn.

Trotz des tragischen Verlaufs dieser Geschichte wünsche ich Euch allen ein glückliches und gesundes neues Jahr !
Gertraud

Sonntag, 10. November 2013

Chorwochenende vom 01.-03.11.2014 in Grasellenbach




Freitag, 8. November 2013

Nacht der Chöre in der Rehberghalle in Rossdorf am 21.09.2013

Als einer von 10 Chören traten die Taktlosen in Rossdorf auf und zwar u. a. mit folgenden 3 World-Titeln:

- Vem kan segla(schwedisch)
- All Through the Night
- Misiats' na nebi (ukrainisch)


Donnerstag, 4. Juli 2013

Jo Karjalan kunailla


Liebe Auswendiglernende,

da es mir schwer fällt, den "Karelischen Frühling" auswendig zu lernen, habe ich eine Übersetzung gesucht. Leider fand ich keine deutsche. Aber Englisch ist doch etwas besser als Finnisch, oder ?

Hills of the Karelia

Trees of the Karelia are already budding,
Birch forests are at last becoming bushy.
A cuckoo is already cuckooing there and it's spring,
My yearning to go there is bottomless.

I know your fells and lines of mountains,
Your smoke from the slash burned land and the sleeping nights,
And the thicket trees of your dark forests,
And your looming straits and mouth of the fjord.

Often there I determine my journeys
Through the woods and spruce forests,
I was standing bareheaded in the fells,
Where I saw the beautiful Karelia in front of me.

Und wenn ihr's anhören wollt:
http://www.youtube.com/watch?v=zo65gImcEy0

oder etwas gemäßigter

http://www.youtube.com/watch?v=Shn6jwKjmd8

Viele Grüße
Gertraud

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Donnerstag, 18. April 2013


Sing Dich fit - Chorgesang fördert die Gesundheit 

 
Ob die Jecken im Karneval, Christen beim Kirchentag, die Fans auf der Stehtribüne oder Manager beim Weltwirtschaftsforum in Davos: Gemeinsames Singen hebt die Stimmung und fördert die Gesundheit. Längst haben es Forscher bewiesen, Singen stärkt das Immunsystem und sorgt für gute Laune.
Selbst singen ist besser als andere etwa Musik hören. Forscher vom Institut für Musikpädagogik in Frankfurt haben dies in einer sorgfältigen Untersuchung belegt.
Nach einer Chorprobe steigt die Konzentration des so wichtigen Immunglobulin A auf der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes. Das Stresshormon fällt ab, gute Laune-Stoffe und Synapsen im Gehirn verändern sich, die Stimmung steigt.
Wer einen Rhythmus gemeinsam empfindet, kooperiert besser. Bei ihren Untersuchungen an Studenten in Amerika haben Forscher eine überraschende Entdeckung gemacht. Nach gemeinsamem Musikhören und Bewegungen im Rhythmus waren Gruppen leistungsfähiger und arbeiteten effektiver zusammen im Vergleich zu denen, die nicht vorher gemeinsam gesungen haben. Dies ist wohl der Grund, dass - wie schon erwähnt - beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos auch Dirigenten Kurse geben. Wer einen Chor leiten kann, kann auch ein Wirtschaftsunternehmen führen. Gemeinsames Singen und die Bewegung im Rhythmus sind beste Voraussetzungen, ein erfolgreiches Team zu bilden.
Unzweifelhaft fördern Musizieren und Singen die Intelligenz. 
Vieles spricht dafür, dass sich im Gefolge Synapsen im Gehirn 
bilden. Musik hält nicht nur gesund, sie macht auch klug. 
Mediziner machten noch weitere Beobachtung. 
Singen hat positiven Einfluss auf die Atmung.
Singen verändert die Persönlichkeit nachhaltig. Man kann all 
die günstigen Beobachtungen zusammenfassen: Singen hält fit, 
fördert die Intelligenz und macht glücklich. 
Daher kann es nicht überraschen, dass in Deutschland annähernd 
vier Millionen Menschen in Chören singen. Wenn auch mancher 
Traditionschor im Geiste des 19. Jahrhunderts wegen des 
fortschreitenden Alters seiner Mitglieder auszuzehren scheint, 
so werden allerorten Ensembles junger Chöre, die sich der 
Popmusik, dem Jazz, nicht weniger aber auch alten Madrigalen 
und mittelalterlicher Musik verschrieben haben, gegründet. 
Chorsingen erfreut sich weithin großer Beliebtheit.
Dennoch stimmen andere Entwicklungen bedenklich. 
Annähernd 60 % der Menschen glauben, sie könnten nicht 
singen. Dabei belegen die Untersuchungen von 
Musikpsychologen das Gegenteil. 
Nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung ist den 
sogenannten Brummern zuzurechnen, die keine Melodie 
nachvollziehen können. Die große Mehrheit der Menschen
verfügt über eine musikalische Intuition, die gerade im 
Singen zum Ausdruck kommt. 
Und dies ist der entscheidende Punkt: Beim Singen geht 
es nicht nur um die Gesundheit, es geht um die Persönlichkeit, 
um das Ganze, um den Menschen. Daher lohnt es sich, 
für das Singen Reklame und auf die positiven Auswirkungen 
aufmerksam zu machen. 
Singen berührt den Menschen in seinem Inneren, es zählt zur 
Grundausstattung des Menschseins. Musik hören kann es 
nicht ersetzen. Daher ist die Förderung des gemeinsamen 
Singens eine vordringliche Aufgabe im Bereich der Schulen, 
aber auch im Hinblick auf jedes Gemeinwesen.
Friedrich Nietzsche sagte einmal, „Ein Leben ohne Musik ist 
ein Irrtum.“ Ich sage: Das Leben eines Gemeinwesens ohne 
Musik ist ein großer Irrtum. Und ohne Gesang ist es nicht wert, 
als Gemeinwesen bezeichnet zu werden.
Dann erübrigt es sich anzumerken, dass Musik auch das 
tägliche Zusammenleben fördert. 
Denn wer gemeinsam singt, geht sich nicht an die Gurgel. 
 
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Stephan Sahm, 
Offenbach, März 2013
Quelle: http://www.saengerkreis-offenbach.de/wp-content/uploads/2013/
03/Pressekonferenz-Sing-Dich-fit-Sahm.pdf

Freitag, 15. Februar 2013


Konzert am 09. März 2013, 18 Uhr

im Rahmen des 15-jährigen Jubiläums der MusikWerkstatt DA
in der Martinskirche, Heinheimer Str. 41, Darmstadt, Einlass 17:40

Chorsätze und Solopartien aus
  • Gloria in D (RV 589) von Antonio Vivaldi
  • Messe in G (D 167) von Franz Schubert
  • Te Deum (H146) von Marc-Antoine Charpentier
Klavier: Hyun Jung Kim
Leitung: Jutta Kargel
 
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Donnerstag, 30. August 2012


Ein Fest zu Ehren der Rose
Rosenhöhe – Schauspiel, Gedichte und Gesang: Alles dreht sich um die edle Blume – „Ambiente ist die halbe Miete“
Unterstützung: Hyunjung Kim begleitete alle Chöre beim Rosenfest auf der Rosenhöhe. Foto: Claus Völker

„Es ist so unerträglich schwül, wenn Sie mir etwas Wind verschaffen könnten?“, sagt die rote Rose (Nicole Klein) zum kleinen Prinzen (Ulrich Sommer). Der Mann in blauer Uniform nimmt ein zartes Seidentuch und fächelt ihr damit Luft zu. Sie genießt das für kurze Zeit sichtlich und verlangt dann: „Das war alles sehr anstrengend für mich – schützen Sie mich für die Nacht.“ Er deckt sie behutsam mit dem Tuch zu, sie schließt die Augen. Die beiden Schauspieler stellen eine Szene aus der Erzählung „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry dar. Ihr Auftritt gehört zum Programm des Rosenfestes, das am Samstagnachmittag im Park Rosenhöhe gezeigt wurde. Bei bestem Wetter sangen drei Chöre unter der Leitung von Jutta Kargel-Depré im Rosarium zahlreiche Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten zum Thema „Rosen“. Auch Gedichte über die Königin der Blumen werden vorgetragen – unter anderem von Shakespeare, Rilke und Uhland. Die zwanzig Damen vom Frauenchor „FC Luise“ haben thematisch passend rote Blusen mit Rosenmuster für ihren Auftritt gewählt. Mehrstimmig tragen sie Traditionelles vor wie „Es ist ein Ros entsprungen“, beherrschen aber auch Amanda McBrooms bekannten Hit „The Rose“ von 1979. Rund 100 Chormitglieder betreten insgesamt im Laufe des Nachmittags die Bühne auf der höchstgelegenen Terrassenstufe des Rosariums. In einer langen Pause wird zum Genuss verschiedener „Rosenschmankerln“ eingeladen: Hier waren Rosen beispielsweise im Zuckerguss des Kuchens verarbeitet worden. Als der Kammerchor „nettsoforte“ Heinrich Werners „Sah ein Knab ein Röslein stehen“ zum Besten gibt, trägt der Wind die klaren, hellen Stimmen über den Park davon. Auch weit entfernte Parkbesucher fühlen sich in eine andere Zeit versetzt, wenn ihr engelsgleicher Gesang zu hören ist. „Die Taktlosen“ bilden mit über 60 Personen die größte Chorgruppe, sie singen von der „Forest Rose“ und „Des Sommers letzte Reise“. Alle Ensembles begleitet Hyunjung Kim am Klavier. „Achtzehn Monate haben wir Rosenlieder geübt“, sagt die Chorleiterin Jutta Kargel-Depré. Die Idee zu einem Rosenfest sei ihr mit den Mitgliedern vom „FC Luise“ beim letzten Konzert gekommen. Alle hätten so viel Spaß am Lied „Schenkt man sich Rosen aus Tirol“ aus der Operette „Der Vogelhändler“ gehabt, erklärt die Chorleiterin, das habe man fortsetzen wollen. Von der Rosenhöhe als Ort für einen Auftritt schwärmt sie: „Allein das Ambiente ist die halbe Miete – dass man hier oben singen darf, ist fantastisch.“ Größtenteils ehrenamtlich sei für den Aufbau und die Verköstigung der Gäste gesorgt worden. „Die Begeisterung der Sängerinnen war beeindruckend und deutlich zu sehen“, sagt Zuschauerin Petra Wolf am Ende. Und ihre Begleiterin Silvia Loos findet die Kombination aus Schauspiel, Gesang und Lyrik sehr gelungen. Finanziert wurde der Auftritt, für den eine Darmstädter Schreinerei zur Verbesserung der Akustik eigens eine Schallschutzwand angefertigt und errichtet hatte, durch die Spenden verschiedener ortsansässiger Firmen. Jonas Neukirchen, Anwohner der Rosenhöhe und Besucher des Rosenfestes, stellt fest: „Der Andrang hat gezeigt, dass die Idee gut war. Etwa 700 Zuhörer seien im Laufe des Nachmittags vorbeigekommen, vermutet Chorleiterin Kargel-Depré – viele gezielt und unter anderem auf Einladung der Chormitglieder, andere zufällig als Spaziergänger. „Etwa 500 dürften es zu Spitzenzeiten gewesen sein, wir hatten allein 300 Sitzplätze.“
Quelle: DA Echo 27.08.2012

Donnerstag, 19. April 2012

Rosen saenker

Ihr Lieben,

einen Text singen, ohne in zu verstehen, fand ich doof. Anbei findet ihr also eine Übersetzung des "Garten des Serails"
(nicht von mir). Und wegen der Aussprache empfehle ich:   www.youtube.com/watch?v=Dlw6lwjzm5o

Es ist ein wirklich tolles Lied!



Garten des Serail
Die Rose neigt ihr Haupt schwer von Tau und Wohlgeruch
und die Pinien wehen so stumm und matt in der schwülen Luft.
Die Bäche wälzen sich wie schweres Metall in unendlicher Trägheit,
Minarets weisen zum Himmel des türkischen Glaubens
und der Halbmond wandert langsam durch die Abenddämmerung
und küßt das Meer von Rosen und Lilien,
alle die kleinen Blumen im Garten des Serail.

Viele Grüße und viel Spaß beim Hören
Gertraud

@JMR Habe ich dieses Mal an alles gedacht ? GG

Dienstag, 20. März 2012

Artikel aus der FR

Dieser nette Artikel stand heute in der Frankfurter Rundschau.

besonders nette fand ich den "Ich-kann-nicht-singen"-Chor und...
..."dieses seltsame Ding Stimme gehört zwar unverwechselbar zur Identität des Sängers wie der Körper, aus dem sie kommt, und ist dennoch kein Körperteil...

LEITARTIKEL
Das Wunder der Stimme: Chorgesang boomt

Die Fähigkeit, Musik zu hören, wird durch das Musikmachen, durch das Erzeugen und Erleben von Klängen aus dem Ensemble heraus geübt, nicht durch den Musikunterricht in der Schule. Plötzlich boomt, was jahrelang verpönt war: Ausgerechnet der Chorgesang hat das Tal seiner Missachtung nun durchquert.


Foto: dpa

Obwohl allenthalben behauptet wird, dass Musik Intelligenz und soziale Kompetenz fördern würde, liegt der Musikunterricht in der Bundesrepublik im Argen. Einige Bundesländer kürzen das Fach von zwei auf eine Stunde pro Woche herunter, erkennen damit aber auch nur die Realität an, dass landauf, landab Musiklehrermangel herrscht und zwei Wochenstunden oft nicht gegeben werden können. In Städten wie Berlin erhalten zudem die Musikschulen eine neue Honorarordnung, deren höhere Sätze für die Unterrichtsstunde vermutlich mit einer Einschränkung des Angebots kompensiert werden müssen – während 8.000 Menschen auf einen Platz in den Musikschulen warten!

Das Bedürfnis, Musik zu machen, bricht sich jedoch diesen Widrigkeiten zum Trotz Bahn. Die Rede ist vom Singen im Chor. Aufmerksamen Beobachtern ist in Frankfurt nicht entgangen, dass sich seit ein paar Jahren neue, zum Teil junge Chöre gründen. Oder das Singalong zu Weihnachten: Mehrere hundert Sänger kommen nach dem Fest zusammen, noch nie gemeinsam gesungen, nur die Noten in der Hand – und intonieren Bachs Oratorium mit einer Inbrunst, dass kein Auge trocken bleibt. Noch kurioser ein Beispiel aus Berlin. Der Zweitliga-Verein Union veranstaltet seit 2003 in seinem Stadion An der Alten Försterei ein Weihnachtssingen – was mit 89 Sangeswilligen begann, zog 2011 bereits 18.000 Fans an; mittlerweile ist auch ein Pfarrer dabei und gibt dem ganzen einen besinnlichen Zuschuss.

Peter Uehling

Lange schien es, als wäre Chorgesang ein aussterbendes Genre, das nur noch im Rahmen von Kirchengemeinden und trinkfesten Männerrunden mehr schlecht als recht gepflegt wird. Das Image war entweder peinlich – man denke an die Fischer-Chöre – oder ideologisch verdächtig: Wo Massen sangen, witterte man Gleichschaltung und falsches Gedankengut.

Das Tal seiner Missachtung hat der Chorgesang nun durchquert. Der Deutsche Chorverband zählt 27.000 Chöre mit knapp 750.000 Sängern in seinem Register. Mittlerweile werden zahlreiche Chorfeste veranstaltet, auf denen Laienchöre neben Profichören auftreten, das nächste findet im Juni in Frankfurt am Main statt, mit 600 Konzerten an vier Tagen.

Chor kann Fehler im Musikunterricht ausgleichen

Die Gründe für die Lust am Singen sind so vielfältig wie die Programmatik der Chorgemeinschaften. Es gibt semiprofessionelle Gruppen mit hohem Leistungsanspruch, die bei Wettbewerben in Konkurrenz treten. Beim offenen Singen nach Art des Singalong geht es wohl noch am ehesten um Ansprache des Gemüts. Und bei den neuen Chören weniger um ein bühnenreifes Repertoire, sondern um ein Bildungserlebnis – allerdings eins der besonderen Art: Man entdeckt die Möglichkeiten des eigenen Körpers und eine eigentümliche Existenzform des Geistes. Dieses seltsame Ding Stimme gehört zwar unverwechselbar zur Identität des Sängers wie der Körper, aus dem sie kommt, und ist dennoch kein Körperteil, sondern Erscheinung von Sprache und Melodie, also von etwas Geistigem. Der Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget hat vor 90 Jahren herausgefunden, dass Kinder glauben, man denke mit dem Mund: Ein schöner Ausdruck für das Wunder der Stimme.

Der Chor- und Singboom kann Fehlentwicklungen des schulischen Musikunterrichts ausgleichen. Der Schwerpunkt auf Musikgeschichte und -theorie ab der 5. Klasse hat für den Stellenwert der Musik in der Gesellschaft nichts bewirkt, den Orchestern und Opernhäusern ist dadurch kein jüngeres Publikum zugewachsen. Die Fähigkeit, Musik zu hören, wird durch das Musikmachen, durch das Erzeugen und Erleben von Klängen aus dem Ensemble heraus geübt, nicht durch das Lernen von Biografien. Damit korrigiert die neue Freude am Chorgesang auch die Degenerierung des Musiklebens zu ausschließlich performativen Formen, in denen die einen nur aufführen und die anderen nur zuhören.

Das hat nun auch die Politik begriffen. In Hessen empfiehlt das Land den Grundschulen die Teilnahme an Primacanta, das Jungen und Mädchen dazu bringen soll, die eigene Stimme zum Musizieren zu gebrauchen. In Berlin ist es die Initiative „Klasse, wir singen!", bei der die Schüler im Unterricht täglich Lieder üben, die dann mit einer Band aufgeführt werden. Im letzten Jahr wurde dieses von einem Braunschweiger Kirchenmusiker angestoßene Projekt mit Erfolg in Niedersachsen durchgeführt: Neue Schulchöre wurden gegründet, bestehende erfuhren Zulauf.

Nichts geht verloren, alles kehrt wieder, wenn auch verwandelt: Heute feiert Deutschlands berühmtester Schulchor, der Leipziger Thomanerchor, seinen 800. Gründungstag. Er ist das Nebenprodukt eines Schulsystems, das der Musik eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Menschen einräumte. Das war nicht dumm. Wie konnten wir diese Einsicht nur so lange und gründlich verdrängen?

Ana



Donnerstag, 16. Februar 2012

Übersetzung

Liebe Taktlose,

hier findet ihr eine etwas bessere Übersetzung (als die gestern Abend) der französischen Rose zum Nachlesen:

Comme la rose

So, wie die Rose
in kurzer Zeit verblüht,
so verbrauchen sich auch die
Farbe und Schönheit der Welt
und gehen vorbei,
und sind in Wahrheit
nur von kurzer Dauer.
 
Also, meine Freundin
der menschlichen Schönheit,
lass uns deine Schönheit
und natürliche Anmut genießen,
und eine gewisse Freude daran haben;
vor der Zeit, in der sich ein solches Gut von uns abwendet.

Trotz dieser vielen Wehmut: Ein schönes Fastnachtswochenende wünsche ich Euch.
Gertraud

Montag, 19. September 2011

The Golden Age of Broadway


Konzert des Instrumentalverein Darmstadt mit den Taktlosen am 10.09.2011 in der Orangerie

"Zu einem Medley aus der „West Side Story“, die Leonard Bernstein komponierte, kommt Jutta Kargel-Depré auf das Podium. Sie leitet die gut vierzig Sängerinnen und Sänger der „Taktlosen“, die vor allem bei „America“ für den richtigen Ton und ausgelassene Stimmung sorgen." (DE 12.09.2011)

Montag, 20. September 2010

Chorwochenende

Liebe taktvolle Taktlose,

hier meine angekündigte Mail zum Chorwochenende (5. - 7. November 2010).

Für alle, die noch nicht dabei waren, aber mal dabei sein wollen (alle
anderen können unten bei Preise weiterlesen): an diesem schönen
Wochenende, das nun zum 6. Mal in Grasellenbach stattfindet, wird in
erster Linie ganz viel gegessen! Dann irgendwann wird auch ganz viel
gesungen. Außerdem wird noch getrunken und geraucht und wenn's ganz
dicke kommt, wird auch noch getanzt. Oder so. Dann wird bitteschön
geschlafen. Zwischendrin kann man noch spazieren gehen. So. Ach ja -
und Sauna gibt's! Also alles was zum körperlichen und seelischen
Wohlbefinden nötig ist. Dann wird wieder nachhause gefahren und man
fällt in ein tiefes Loch.

Die Preise für die Unterkunft im Kühlen Grund haben sich netterweise
immer noch nicht verändert und sehen somit wie folgt aus:

Einzelzimmer: 170,- EUR
Doppelzimmer: 150,- EUR
Dreierzimmer: 140,- EUR

Im Preis sind enthalten:
4x Essen
2x frühstücken
Sauna etc.
Honorar für Jutta und Andrea (Pianistin)

Das war's zunächst. Alles Weitere am Mittwoch ; ich bringe dann auch
die Anmeldelisten mit.
Bezahlung bitte wie immer in bar bei mir. Aber bitte nicht alle auf
einmal - wir haben noch ein bisschen Zeit!

Sonnige Grüße

Christoph
z.Zt. Reiseleitung

Dienstag, 8. Juni 2010

Ein lyrisches BEDANKT an G&A

Dieses Gedicht eines anonymen Dichters des 17. Jhdts. aus dem Raume Malmedy passte überraschenderweise so gut zu den Geschehnissen der Fahrt, dass es in Brüssel am Abend des 06.06. 2010 von Chrischdl vorgetragen wurde.
Da es zwei- bis dreisprachig ist, gab es diesmal auch keine Veranlassung für Claus, eine weitere Übersetzung vom Deutschen ins Deutsche durchzuführen ;-)


Pas de désarroi, pas de panique,
Gabriele und Anne beherrschen den Trick!
Alle Taktlosen wissen es schon:
Wir sprechen von der perfekten Organisation.

Pour les choristes belges il faut donc le dire:
on pourrait pas faire mieux - mais beaucoup pire.
L'organisation de Gabriele et Anne:

Alles wie am Schnürchen, nicht EINE Panne.

Kurz: was Planung und Fürsorge anbelangt
möchten wir euch zurufen:

Danke schön!
Merci!
Bedankt!

Montag, 7. Juni 2010

Keine Probe + keine Stimmbildung am Mittwoch

Liebe daheimgebliebene Choristen,

erst mal SCHADE, dass ihr nicht dabei wart!!!! Von Christoph konntet ihr schon erfahren wie schön es in Brüssel war!!! Ich bin sicher, die Chocolat ist schneller weg als die Melancholie!!! Aber damit ihr - nachdem ihr schon nicht nach Brüssel mit kommen konntet - am Mittwoch nicht auch noch vor verschlossenen Türen steht, bekommt ihr
nochmal eine kleine Erinnerungsmail, dass die nächste Chorprobe erst am 16. Juni stattfindet!! Natürlich findet dann auch vorher wieder die Stimmbildung statt!

So, dann noch viele Grüße an alle Taktlosen - ich hab euch gestern Abend auch schmerzlich vermisst!!!  Bis bald

Bigge
 

Sonntag, 6. Juni 2010

Mist...

...ich hab' schon 2/5 von meiner Chocolat gegessen (melancholischer
Fressanfall!).

Anbei, Ihr Lieben, ein paar wenige Impressionen unserer Reise (siehe
Anhang oder Link: http://gallery.me.com/cgkom#100333) - war schön mit
Euch! Bitte um zahlreiche Ergänzungen!

À bientôt,

Christoph